Bierherstellung
Der Brauprozess

1. Schritt: Das Malz wird zur Maische
In großen Malzsilos wird das benötigte Gerstenmalz sorgfältig aufbewahrt. Zu Beginn des Brauvorgangs wird das Malz dann in der Schrotmühle gemahlen und anschließend in dem Maischbottich mit dem Wasser zur sogenannten Maische vermischt.
Nach einem traditionellen Maischverfahren wird die Maische in der Maischpfanne auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. Dabei wandeln die in den Malzkörnern enthaltenen natürlichen Enzyme die wasserunlösliche Stärke des Getreides in löslichen Malzzucker um. Die für das Brauen besonders wichtigen Stoffe des Malzes gehen während dieser Phase in die Lösung über. Schon im ersten Schritt des Brauprozesses wird durch strenge Kontrolle des Gerstenmalzes der Grundstein für die hohe Qualität unseres Pilseners gelegt.

2. Schritt: Von der Maische zur Würze
Die gesamte Maische wird mit einer Temperatur von 75 bis 78 Grad in den Läuterbottich gepumpt. Die festen Bestandteile der Maische werden hier von den flüssigen Bestandteilen getrennt. Die aus dem Läuterbottich abfließende Würze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen gelangt nun in die Würzepfanne. Hier wird die Würze etwa 90 Minuten gekocht. Während des Siedens wird der Hopfen zur Würze hinzugegeben.


3. Schritt: Aus der Würze entsteht das Jungbier
Nach dem Kochen in der Sudpfanne werden im "Whirlpool" noch weitere feste Bestandteile entfernt. Bevor nun die Hefe aus der eigenen Hefereinzucht hinzukommt und die Gärung beginnen kann, muss die Würze im Würzekühler heruntergekühlt werden. Im Gärtank wandelt die Hefe den in der Würze gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol um. Bei untergäriger Hefe, die für Pils verwendet wird, geschieht das bei Temperaturen zwischen 14 und 15°C.
Nachdem die Hefe ihre Arbeit verrichtet hat wird sie abgezogen und wir sprechen vom Jungbier.

4. Schritt: Das Jungbier erlangt seine Reife
In den Lagertanks der Eichener Brauerei gärt das Jungbier mehrere Wochen bis zu seiner vollen Reife nach. Während der Lagerruhe reichert es sich auf natürliche Weise mit Kohlensäure an und reift bis zu seiner geschmacklichen Vollendung aus. Im Filterkeller entfernt der Brauer die restlichen Hefen. So entsteht das klare Eichener Pils, das anschließend in Fässer und Flaschen abgefüllt wird.
5. Schritt: Eichener Pils macht sich auf den Weg zum Verbraucher
Vor dem Abfüllen werden alle Fässer und Flaschen in großen Spülmaschinen gründlich gereinigt und von elektronischen Inspektionsmaschinen einzeln überprüft. Die Abfüllanlagen füllen die Flaschen ab, die gleichzeitig mit dem Kronenkorken verschlossen werden und in der Etikettiermaschine ihr 'Kleid' erhalten. Danach erfolgt die Endkontrolle: Sorgfältig wird jede Flasche und jedes Faß noch einmal überprüft. Erst nach dieser letzten Qualitätsprüfung macht sich Eichener Pils auf den Weg zu seinen Freunden im Siegerland und auch darüber hinaus.
Prost!